Hitzebeständig

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EN11612 (Alt 531) SCHUTZKLEIDUNG FÜR HITZE EXPONIERTE ARBEITEN

(Ausnahme Feuerwehrleute)

Die Normierung wird bestimmt von dem Prüfverfahren für die Anforderungen, die die Kleidung erfüllen muss bei kurzem Kontakt mit einer Flamme, und auch bei geringer Konvektions- und Strahlungshitze und gegen flüssige Eisenspritzer

A1 Bn Cn Dn En Fn Wnn

A1 : Außenmaterial gestestet auf Flammenausbreitung laut EN15025

Verfahren A. (= Oberflache beflammung)

A2 : Außenmaterial gestestet auf Flammenausbreitung laut EN15025

Verfahren B. (= Seitliche beflammung)

Bn : Konvektive Hitze in 3 Leistungsstufen: 1 ist der niedrigste Wert.

Konvektive Hitze: Bestimmung von der Wärmeleitung. Das Gewebe wird Flammen ausgesetzt. Den Temperatur-Aufstieg an die Oberseite wird gemessen mit einen Kalorie Messgerät. Wie viele Sekunden dauert es, um einen Temperaturanstieg von 24°c zu erreichen.

B1: 4 bis 10 Sekunden

B2: 10 bis 20 Sekunden

B3: 20 und mehr Sekunden

Cn : Strahlungshitze in Leistungsstufen 1-4, 1 ist der niedrigste Wert.

Bei diesem Testverfahren wird das Gewebe auf Wärmestrahlung mittels Infrarotstrahlung ausgesetzt. Den Temperatur-Aufstieg an die Oberseite wird gemessen mit einen Kalorie Messgerät. Wie viele Sekunden dauert es, um einen Temperaturanstieg von 24°c zu erreichen.

C1: 7 bis 20 Sekunden
C2: 20 bis 50 Sekunden
C3: 50 bis 95 Sekunden
C4: 95 und mehr Sekunden

Dn : Flüssige Aluminiumspritzer in 3 Leistungsstufen, 1 ist der

niedrigste Wert.

En : Flüssige Eisenspritzer in Leistungsstufen 1-3, 1 ist der

niedrigste Wert.

Schutz gegen Spritzer von geschmolzenem Metall. Eine Membran (Imitation der Haut) wird auf der Rückseite des Gewebes angebracht. Dann eine Menge von flüssigem Aluminium (für Code D) oder flüssigem Eisen (für Code E). Die Membrane soll nicht verzerren.

Bei flüssigem Aluminium ist die Klassifizierung:
D1: 100 < 200 Gramm
D2: 200 < 350 Gramm
D3: 350 Gramm und mehr
Bei flüssigem Eisen ist die Klassifizierung:
E1: 60 < 120 Gramm
E2: 120 < 200 Gramm
E3: 200 Gramm und mehr

Fn : Kontakthitze in 3 Leistungsstufen, 1 ist der niedrigste Wert.

F1: 5 < 10 Sekunden
F2: 10 < 15 Sekunden
F3: 15 Sekunden oder länger

EN14116(2011) (EN 533 alt) BESCHRÄNKTE FLAMMENAUSBREITUNG AUF MATERIALEN UND KLEIDUNG

Flammenausbreitung:

Die Normierung wird bestimmt von dem Prüfverfahren für die Anforderungen, die die Kleidung erfüllen muss bei Arbeiten, bei denen man mit Kleine Flammen in Kontakt kommt und wobei kein Gefahr besteht für Strahlungshitze.

Es geht in dieser Norm um das bestimmen von die beschränkte Flammenausbreitung im Stoff und um die Kombination von Materialien, die bei dieser Schutzkleidung verwendet werden. Die hierfür verwendete Testmethode ist ISO 15025. Die Stoffe werden klassifiziert nach einem bestimmtem Index je nach Niveau des Schutzfaktors. Dieser Index geht von Index 1 (niedrigste Schutzstufe) Index 2, bis Index 3 (höchste Schutzstufe). Diesen Index nennt man der Flammenausbreitungs-Index.

Wichtig zu wissen ist, dass es um passiven Arbeitsschutz geht und nicht um Feuerwehrkleidung oder Kleidung für z.B. Schweißer. Gewollt ist, dem Träger einen passiven Schutz zu bieten in eine Umgebung, in der Gefahr besteht durch Explosion oder Feuer. Man spricht über “ESCAPE” Kleidung.

Index/Niveaus:

INDEX 1 - Flammhemmend, Lochformung im Stoff ist erlaubt.INDEX 2 - Flammhemmend, Lochformung im Stoff ist nicht erlaubt.INDEX 3 - Flammhemmend, Lochformung im Stoff ist nicht erlaubt, begrenztes Nachbrennen.

 


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